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Vanishing Points 2005, 35 mm, 8:30 Min, Farbe, Dolby SR Technik: Film ohne Kamera / Maskierung und Mehrfachbelichtung |
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| Regie, Animation, Schnitt, Kamera: | Nana Swiczinsky | |||
| Musik: | Lonesome Andi Haller | |||
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Am Anfang war die schwarze Ellipse. Diese, von Nana Swiczinsky auch als "geometrische Urzelle" bezeichnete Form stellte das Ausgangsmaterial ihres Films Points of View (1999) dar. Abenteuerliche Verzerrungen und Krümmungen ließen darin ein Maximum an Formeffekten zu Tage treten.
Ganz ohne Kamera hat Nana Swiczinsky einzelne Sequenzen dieses Vorgängerfilms einer radikalen Neubearbeitung unterzogen. Vanishing Points nimmt sich dieses "Ur-Materials" an und taucht es in ein üppiges Farbuniversum. Die Kolorierung schöpft aus knalligsten Primärfarbtönen, gleichzeitig resultiert aus deren Übereinanderschichtung aber Weiss. Dies unterstreicht den Effekt einer "tiefenlosen Tiefe", ja einer halluzinogenen Versunkenheit in das Phänomen der additiven Farbmischung. | ||||
| Christian Höller | ||||